Vom Ermatten der Avantgarde zur Vernetzung der Künste

Vom Ermatten der Avantgarde zur Vernetzung der Künste


„Die Künste entlaufen ihren Definitionen“

Die künstlerische Avantgarde am Nullpunkt ihrer Selbstabschaffung – mit diesem Problem setzt sich Th.W. Adorno in seiner späten Ästhetik auseinander.  Der Aufbruchsgestus der einstmals heroischen Moderne hat sich als verderbliche Ware erwiesen. Doch Adorno stimmt nicht in den wohlfeilen Nekrolog auf die Künste ein, sondern revidiert sein ästhetisches Konzept mit einer Theorie der Grenzüberschreitung, einer vernetzenden künstlerischen Rationalität, die sich den Umarmungen der Kulturindustrie ebenso verweigert wie dem Rückzug in die splendid isolation.

 

Erschienen
1995
Seitenzahl
340
ISBN
978-3-518-58138-4